GAZETA TROLLANDZKA
Wolne Słowo Fiordów
SONDERAUSGABE DER TROLLANDISCHEN ZEITUNG
Neuer Plan, neue Taschen, alte Methoden
In Trollandia verschwindet eigentlich nichts — außer dem, was unauffällig aus der Tasche der Steuerzahler verschwindet. Alles andere lebt ewig weiter: Versprechen, Ausschüsse, große Reformen und kühne Visionen. Die Regierung hat soeben einen historischen Durchbruch in der trollischen Ökonomie verkündet: Der Plan für Nachhaltige Armut™ — ein Programm, das ein Gleichgewicht zwischen Mangel und noch größerem Mangel schaffen soll, mit Schwerpunkt auf „Freiwilligkeit unter Druck“ und einem unermüdlichen gesellschaftlichen Enthusiasmus, der vor allem dann entsteht, wenn es keine Alternative gibt.
Premierminister Egotroll spricht mit der Miene eines Weisen, der glaubt, gerade das Universum verstanden zu haben, Finanzminister Skattgulltroll zählt Münzen mit der Eleganz eines Bühnenkünstlers, und der grüne Dej-troll beruhigt das Volk mit sanfter Stimme und erklärt, dass die ganze Reform „dem Wohl der Natur und dem kosmischen Gleichgewicht dient und selbstverständlich nichts mit einem Loch im Haushalt zu tun hat“.
Die Redaktion erinnert: In schweren Zeiten reicht es nicht, ein Herz zu haben. Man braucht auch etwas, das man aus den Taschen ausschütteln kann.
Plan für Nachhaltige Armut und das Große Taschenausschütteln
Trollandische Zeitung — Abendausgabe
Der Plan besteht aus einer langen Liste von Maßnahmen, von denen die wichtigsten sind: die Abschaffung des Überflusses, die Kontrolle über übermäßigen Besitz und regelmäßige „Taschenkontrollen“ der Bürger. Die Regierung versichert, dies sei ausschließlich eine vorbeugende Maßnahme, und die Mittel, die aus den Taschen geschüttelt werden, würden eines Tages zum Volk zurückkehren… „irgendwann“.
Egotrolls Ansprache an die Nation
„Die Zeit für Gleichgewicht und Gleichheit ist gekommen. Wir werden alle gleich viel besitzen — nämlich nichts. Dies ist unser großer Schritt hin zur nachhaltigen Armut!“
Hinter ihm nickte der grüne Dej-troll so heftig, dass seine Blätter wie Banknoten im Wind raschelten. Daneben glänzte Skattgulltroll mit seinem goldenen Taschenrechner und schwang ihn wie ein Zepter der Macht über alle Spardosen Trollandias.
Das Große Taschenausschütteln
Am nächsten Tag begann die Umsetzung des Programms mit einer feierlichen Staatszeremonie. In der Schatzkammerhalle Trollandias, unter einem monumentalen Banner mit der Aufschrift „Jeder Groschen zählt — besonders deiner!“, versammelten sich Scharen von Trollen, bereit, ihren «Beitrag zum nationalen Wohlstand» zu leisten.
Der Anblick war beeindruckend: einige Trolle schüttelten ihre Hosen so eifrig, dass die Taschen wie ein Orchester klirrten; andere kehrten das Futter nach außen und präsentierten der Welt ihr gesamtes «Vermögen»; die Geschicktesten stellten sich auf den Kopf, in der Hoffnung, die Schwerkraft würde die letzte Kupfermünze hervorlocken.
In der Mitte der Halle stand Skattgulltroll — wie ein Hohepriester der Ökonomie — und notierte mit andächtiger Konzentration jede fallende Münze, jedes feine Klimpern, jedes metallische Flüstern. Der wachsende Münzberg glänzte golden, ein Symbol nationaler Opferbereitschaft und jenes eigentümlichen Pflichtgefühls, das immer dann entsteht, wenn jemand sehr entschlossen darauf achtet, dass es entsteht.
🪶 Redaktioneller Kommentar
„Alle wetteifern darum, wer die Trolle am geschicktesten ausnimmt, doch der grüne Dej-troll liegt weiterhin deutlich vorne. Denn er nimmt nicht nur — er sorgt auch dafür, dass die Trolle ihm danach noch danken. Trollandia war noch nie so ‘ausgeglichen’: die Armen gleich arm, die Reichen gleich leise reich, und die Natur — entzückt über die Stille in den Geldbörsen.“
Schlusswort (vorläufig… wie die MVA)
Obwohl das Programm offiziell als großer Erfolg verkündet wurde, hat die Regierung von Trollandia keineswegs vor, sich auszuruhen. Bereits arbeiten die Ministerien intensiv an neuen Ideen, wie man noch mehr Steuern erfinden und einführen könnte — selbstverständlich zum Wohl des Staates.
Unter den Vorschlägen, die bereits auf dem Tisch liegen, finden sich: Die Steuer auf familiäres Glück, Die Gebühr für mangelnde Begeisterung, und eine neue Ausgabe der berühmten MVA, die — wie bekannt — „nur vorübergehend sein sollte“, sich aber in Trollandia fest verankert hat wie Moos an einem Nordhang, und niemand tut mehr so, als würde er sie abschaffen wollen.
Im Gegenteil — es wird nun diskutiert, sie auch auf Träume, Hoffnungen und zukünftige Einkünfte auszudehnen, selbst auf jene, die noch gar nicht existieren, aber theoretisch existieren könnten.
„Das ist nicht das Ende“, versicherte Egotroll mit dem Lächeln eines Trolls, der gerade einen neuen Grund für eine weitere Steuer erfunden hat. „Das ist erst der Anfang des nachhaltigen Plünderns.“
Trollzeitung — die Chronik Trollandias kennt das Wort „Ende“ nicht.
Sonderausgabe der Trollandischen Zeitung
Abschied vom Bombetroll – der letzte Knall vor der Stille
(redaktioneller Kommentar)
Als Bombetroll zum letzten Mal mit der Faust auf den Haushaltstisch schlug, hallte das Echo bis hinüber zu den Fjorden Trollandias.
Der Tisch bebte, die Zahlen flohen in Panik, und die Sekretärin markierte im Kalender: „Mission abgeschlossen – Koffer gepackt.”
Nun geht er. Er hinterlässt Rauch, Konfetti aus Rechnungen und ein Dutzend Versprechen, an die sich niemand mehr erinnert.
In München wartet ein Sessel auf ihn mit der Aufschrift „Berater für Ruhe nach dem Sturm”.
Und wir – die alten, kranken und kleinen Trolle – danken ihm für all die Emotionen.
Dafür, dass unser Velferd so schön geschrumpft ist, damit jemand in der Ferne seinen Haushalt mit „Solidarität” aufblasen konnte.
Dafür, dass die Apotheken leer sind, die Waffenlager jedoch so voll wie nie zuvor.
Dafür, dass Kinder Pulversuppen essen, weil Schießpulver heute wertvoller ist als Milch.
Danke, Bombetroll. Dein Name wird in die Chroniken eingehen als derjenige, der sogar den Begriff Frieden im Namen des Friedens sprengen konnte.
Die Trolle an den Fjorden salutieren mit dem Suppenlöffel. Nicht weil sie an den Sieg glauben — sondern weil selbst Ironie in Trollandia ihre Rituale hat.
🌋 Echos der jungen Wut
Aber nicht alles ist verloren. Während die alten Trolle ihr Haushaltstheater beenden, wachsen im Schatten neue – junge, wütende, unberechenbare.
Sie haben keine Geduld mehr für „strategische Analysen” oder „diplomatische Lächeln”. Sie können so zornig werden, dass sogar Präsidenten fliehen müssen – wie auf Madagaskar und in Syrien.
Und genau deshalb ist in den Herzen der Mächtigen in Brüssel, Oslo und Washington eine Unruhe erwacht. Nicht die gewöhnliche bürokratische, sondern die tiefe, kalte Unruhe, die wie ein Hauch des Fjords vor dem Sturm ist.
Denn junge Wut ist ansteckend. Man kann sich nicht dagegen impfen lassen, und man kann sie nicht mit einer Pressekonferenz überdecken. Sie breitet sich aus wie ein Funke im trockenen Moos – und dann kommt nur noch: BUMM!
Und kein Bombetroll kann dann noch helfen.
Epilog vom Fjord
Und in Trollandia trägt der Abendwind noch immer das Echo mit sich. Unten am Steg sagt jemand, Bombetroll werde eines Tages zurückkehren — wie jede Legende, die nie gelernt hat zu schweigen.
Ein anderer behauptet, er komme nie wieder, denn sogar Trolle haben genug von sinnlosem Lärm.
Über dem Fjord senkt sich eine Stille, die keinen Frieden verspricht, sondern Nachdenken.
Und in dieser Stille beginnen junge Trolle zu flüstern von einer Welt, in der man statt Bomben Ideen zünden kann und anstelle von Kriegsplänen Konzerte und Lachen.
Noch weiß niemand, ob dies der Anfang einer neuen Epoche ist oder nur die Pause zwischen einem Bumm! und dem nächsten.
Aber selbst der jüngste Troll weiß: Wenn jemand es schafft, einen Knall in ein Echo zu verwandeln, ist das bereits ein erster Schritt zur Weisheit.
🌀 Redaktion der „Trollzeitung”
Trollposten: Der Tunnel, der nicht sterben wollte
Net Hercules contra plures — oder warum selbst Egotroll den Stad-Tunnel nicht aufhalten konnte
Die Glücksspiel-Trolle des Stadfjords trauern. Noch vor Kurzem saßen sie auf den Felsen, nippten an vergorenem Algenbier und wetteten lautstark darauf, welches Schiff zuerst von einer Welle verschluckt würde.
„Das war ein Goldgeschäft!“ knurrt der alte Troll Buklefjoms. „Wenn der Westwind wehte, verdienten wir mehr als der Finanzminister in seinen besten Haushaltsjahren!“
Doch dann kam die Nachricht aus Oslo: Der Tunnel, der nie gebaut werden sollte, wird nun doch gebaut. Premier Egotroll ist angeblich über seine eigenen Worte gestolpert, aber das Projekt marschiert stur weiter wie eine Bergziege. Gestern nannte er es „unnötig und zu teuer“, heute behauptet er, er habe immer davon geträumt — er „wartete nur auf ein besseres politisches Klima“. Heißt: Er wartete, bis alle anderen Trolle eingeschlafen waren.
⚓ Trolle im Schock – Glücksspiel zerstört
Als die Trolle hörten, dass Schiffe künftig friedlich unter dem Berg hindurchfahren sollen, begannen sofort die Proteste: „Und was ist mit uns?! Wo sollen wir jetzt sitzen und über fremde Wellen lachen?!“
Auf den Felsen hallten Klagen; im Gebüsch fand man verlassene Wettscheine: „Schiff Nr. 5 – sinkt bis Mittwoch.“ Ein trauriger Anblick.
🧱 Net Hercules contra plures
Wie eine weise römische Trollfrau zu sagen pflegte, während sie ihren Mann und vierzig Sklaven verprügelte: „Net Hercules contra plures.“ Selbst Herkules besiegt nicht die Masse — und erst recht nicht Egotroll, verfolgt von Beamten, Umweltschützern, Ingenieuren und der gesamten Fjord-Lobby.
Als die öffentliche Meinung, die Gemeinden und die Fischer sich zusammenschlossen, kapitulierte sogar die Regierungsstelle „Erwägungen, Ob Es Vielleicht Lohnenswert Ist“. Trollandia ist wie das Meer: manchmal ruhig, aber wenn es sich bewegt, hilft keine politische Landkarte.
💬 Stimme aus der Regierungshöhle
Auf der Pressekonferenz erklärte Egotroll, er habe „den Tunnel immer unterstützt, nur auf eine andere Weise“. Die Entscheidungsprozesse seien „gereift wie Kellerkäse“.
Auf die Frage, ob dies bedeute, dass die Regierung nun mit der Natur zusammenarbeiten werde, antwortete er: „Ja — solange die Natur nicht versucht, mit uns zusammenzuarbeiten.“
🪶 Redaktionskommentar
Der Stad-Tunnel ist ein Sinnbild für ganz Trollandia: erst Chaos, dann Experten, Trolle, Minister, Demonstranten und Glücksspieler — und am Ende gewinnt doch die Geologie.
✍️ Verfasst von: Naczelny Kronikarz Trollandii
✅ Genehmigt von: Naczelna Redaktorka Trollandii
🚫 Die Regierung Trollandias hat wie immer nichts zu melden.
🧌 Kommentare der Trolle
Buklefjoms von der Südfelsklippe:
„Ich hab’s gleich gesagt — wenn sie den Tunnel bauen, wird das Meer beleidigt. Und wenn das Meer beleidigt ist, ziehen die Fische nach Schweden. Dann haben wir erst die richtige Krise!“
Skråle-Tulla aus der Fischgrotte:
„Tunnel oder kein Tunnel, das ist mir egal. Hauptsache, es gibt Strom in der Steckdose — ich muss Algen zum Verkauf trocknen.“
Grumpen Skjeggtroll, ehemaliger Spieler:
„Und womit soll ich jetzt mein Geld verdienen? Ich habe einen Kredit auf die Sturm-Aussicht aufgenommen! Wenn das Schiff nicht untergeht, dann gehe ich unter!“
Mosslaug Fjordtroll, selbsterklärter Ökologe:
„Statt eines Tunnels sollten sie ein System für Fische bauen: Wenn ein Hai durch will, öffnet das Tor nur per Karte.“
Stønnulf, pensionierter Beamter des Ministeriums für Nichts:
„Endlich passiert etwas! Wenn alles gut läuft, schreiben wir in zehn Jahren einen Bericht, dass das Projekt weitere Analysen benötigt.“
🪶 Kommentar des Oberchronisten von Trollandia
Die Trolle sind wie immer gespalten: einige schockiert, andere im Geschäft, der Rest im Gebüsch. Eines ist sicher – in Trollandia langweilt sich niemand, solange irgendwo ein Tunnel gegraben wird.
📜 Wort der Chefredakteurin von Trollandia
Sechsundzwanzig Jahre. So lange dauert die Diskussion über den Tunnel bereits — ein Tunnel, der gebaut werden sollte, dann nicht, und jetzt „vielleicht in einem anderen Bewertungsmodus doch“. Genau so viele Jahre sitze ich hier und sehe zu, wie jede neue Kommission mit „öffentlichen Konsultationen“ beginnt und mit „fehlenden Mitteln“ endet.
Der Stad-Tunnel? Für gewöhnliche Trolle — eine Chance auf Ruhe und Sicherheit. Für Politiker — ein Thema für Interviews, Debatten und Fotos neben Modellen. Und für Bürokraten? Ein wunderbares Perpetuum Mobile: Papier rein, Bericht raus, und die Wände wachsen vom vielen Gerede.
In Trollandia sagt man, die Zeit fließe anders. Aber in Stad fließt die Zeit nicht — sie erstickt vor Langeweile, während sie darauf wartet, dass jemand aufhört, „die Möglichkeit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Analyse des vorläufigen Potenzialgutachtens zu erwägen“.
Nach 26 Jahren weiß niemand, wann der Tunnel fertig sein wird. Aber eines ist sicher: Wenn sie den Fels eines Tages durchstoßen, wird das erste Echo im Inneren sagen: „Wir werden das prüfen!“
✍️ Verfasst von: Naczelny Kronikarz Trollandii
✅ Genehmigt von: Naczelna Redaktorka Trollandii
🚫 Die Regierung Trollandias hat wie immer nichts zu melden.
Trollandische Zeitung – Sonderausgabe
Tunnel geschlossen, bevor er gebaut wurde! Die Schiffe müssen weiter gegen das Todeskap kämpfen.
Die Trolle – vor allem aus dem Geheimen Ausführungsnetz – feiern.
West-Trollandia. In einer historischen Abstimmung hat die Regierung Trollandias beschlossen, den seit Langem erwarteten Schiffstunnel am westlichsten Kap nicht zu bauen. Begründung? „Zu teuer, falsche Zeit, falscher Ort, nichts für uns.“
Statt einer spektakulären Passage unter den Bergen werden die Schiffe sich weiterhin mit den aufgewühlten Wassern herumschlagen, wo Wellen mit dem Wind um die Wette jagen und Motoren in den dramatischsten Momenten den Geist aufgeben.
Am Ort der „Katastrophe“ – Bericht vom Trolldischen Beobachtungsfelsen
Unser Reporter hat einen Felsvorsprung mit Blick über den Fjord erreicht. Dort sitzen mehrere erfahrene Seetrolle. Sie beobachten den Verkehr, nippen an Trollrum und lachen, dass die Felsen dröhnen.
Die Trolle auf den Klippen, mit Ferngläsern in der Hand, setzen Wetten auf „kommt durch“ oder „kommt nicht durch“. Im Hintergrund toben die Wellen, am Horizont ein Fischkutter mit schiefem Mast. Ein Troll hält ein Schild hoch: „Wetten 1:3 auf Motorschaden!“
Interview mit den Trollen
Gufletroll: „He-he, schon wieder einer, der sich am Eingang nach Stad verschluckt hat! Diese neuen Motoren glänzen nur, und wenn der Wind aus den Bergen kommt – kaputt. Das ist keine Route für Weicheier.“
Bløttrynetroll (mit Notizblock): „Ich habe darauf gewettet, dass er es nicht schafft. Und? Ich hatte recht. Motor tot, Ruder wirkungslos, und der Kapitän weiß nicht, ob er beten oder den Anker werfen soll.“
Trollisches Statistik-Eck
Schiffe, die es diese Woche versucht haben: 12
Motorschäden: 5
Versenkungen: 1,5 (eins ganz, eins halb als Wrack)
Trolle, die ihre Wetten gewonnen haben: 8
Menschen, die fragen „Wo ist denn dieser Tunnel?“: viel zu viele
Stimme der Regierung Trollandias
Egotroll (Premierminister): „Der Tunnel? Ein Lied von gestern. Wir investieren lieber in abstrakte Ideen, die nichts bewirken, aber auf Konferenzen gut aussehen.“
Bombetroll (Finanzminister): „Wir haben die Mittel vom Tunnel auf goldene Stühle für Beamte und auf die Finanzierung von Auslandsauftritten umgeleitet. Der Tunnel passte nicht in den Plan ‚Luxus aus der Ferne‘.“
Miljødød (Klima und Umwelt): „Ein Tunnel ist ein Eingriff in das Gestein! Felsen haben Gefühle. Wasser ist das natürliche Sieb der Selektion und hat das Recht, wütend zu sein.“
Snuttroll (Polizeichef): „Wenn im Jahr zehn Schiffe sinken, ist das immer noch billiger als dieser Tunnel.“
🧌 Trolle kommentieren
Buklefjoms von der Südfelsklippe:
„Wenn sie den Tunnel bauen, wird das Meer beleidigt. Und wenn das Meer beleidigt ist, ziehen die Fische nach Schweden. Dann haben wir erst die richtige Krise!“
Skråle-Tulla aus der Fischgrotte:
„Tunnel oder kein Tunnel – mir egal. Hauptsache, es gibt Strom in der Steckdose; ich muss Algen zum Verkauf trocknen.“
Grumpen Skjeggtroll, ehemaliger Spieler:
„Womit soll ich jetzt Geld verdienen? Ich habe einen Kredit auf den Sturm-Blick aufgenommen! Wenn das Schiff nicht untergeht, dann gehe ich unter!“
Mosslaug Fjordtroll, selbsterklärter Ökologe:
„Anstelle eines Tunnels sollten sie ein System für Fische bauen: Wenn ein Hai durch will, öffnet sich das Tor nur mit Karte.“
Stønnulf, pensionierter Beamter:
„Endlich passiert etwas! Wenn alles gut läuft, schreiben wir in zehn Jahren einen Bericht, dass das Projekt weitere Analysen benötigt.“
🪶 Kommentar des Oberchronisten von Trollandia
Die Trolle sind wie immer gespalten: einige schockiert, andere im Geschäft, der Rest im Gebüsch. Eines ist sicher – in Trollandia langweilt sich niemand, solange irgendwo ein Tunnel gegraben wird.
📜 Wort der Chefredakteurin
Sechsundzwanzig Jahre dauert die Diskussion über den Tunnel in Trollandia nun schon – ein Tunnel, der gebaut werden sollte, dann nicht, und jetzt „vielleicht doch, aber in einem anderen Bewertungsmodus“. Jede neue Kommission beginnt mit „öffentlichen Konsultationen“ und endet mit „fehlenden Mitteln“.
Der Stad-Tunnel? Für gewöhnliche Trolle – eine Chance auf Ruhe und Sicherheit. Für Politiker – ein Thema für Interviews und Fotos an der Modellanlage. Für Bürokraten – ein wunderbares Perpetuum mobile: Papier hinein, Bericht heraus, und die Wände wachsen vom vielen Gerede.
In Trollandia sagt man, die Zeit fließe anders. Am Stad fließt die Zeit nicht mehr – sie erstickt vor Langeweile, während sie darauf wartet, dass jemand aufhört, „die Möglichkeit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Analyse des vorläufigen Potenzialgutachtens zu erwägen“. Nach 26 Jahren weiß niemand, wann der Tunnel gebaut wird. Aber eines ist sicher: Wenn sie den Fels eines Tages durchstoßen, wird das erste Echo sagen: „Vi skal vurdere det!“
✍️ Bearb. vom Oberchronisten Trollandias • ✅ Genehmigt von der Chefredakteurin • 🚫 Die Regierung Trollandias hat wie immer nichts zu melden.
🐉 Zukunftsplan
Die Behörden haben ein alternatives Projekt angekündigt mit dem Namen:
„Challenge Cape – nur für Mutige!“
Im Rahmen davon erhält jedes Schiff, das das Stadhavet durchquert, ein Mut-Zertifikat und einen Rabatt auf … ein Rettungsfloß.
🧠 Troll-Fakt zum Lernen
Wusstest du, dass in den letzten 70 Jahren im Gebiet von Stad über 40 schwere Seeunfälle registriert wurden? Die meisten wegen Wetter, Wellen, Motorschäden – oder weil der Kapitän ein „Optimist aus dem Süden“ war.
🔚 Zum Schluss
Die Trolle protestieren nicht. Die Trolle freuen sich. Denn je mehr Wracks, desto mehr Geschichten.
Und der Tunnel? Vielleicht irgendwann. Vielleicht in hundert Jahren. Vielleicht, wenn jemand im Lotto gewinnt …
📣 Und vielleicht willst DU wetten, ob das Schiff von morgen durch Stad kommt?
Schließ dich dem trollischen Wettbüro an! Neue Quoten sind bereits verfügbar!
🪙 Wir setzen in Trollcoins!
📝 AUSSERORDENTLICHE NOTIZ
Ort: Trollandischer Wald – Nordfjord
Datum: Ein Herbstmorgen, bevor der Nebel Zeit hatte zu fliehen
Ereignis
In den sonst so stillen trollandischen Wald brach ein seltsames Eisenwesen auf Rädern ein – lang, rot und lärmend. Es sah aus wie eine Kreuzung aus einer riesigen Kiste und dem Gebrüll einer Steinbockherde. In den Büschen versteckte Trolle beobachteten mit wachsendem Staunen die unbeholfenen Manöver zwischen den Bäumen.
Das Wesen kannte die Pfade Trollandias nicht. Statt an der Eiche des Weisen abzubiegen, fuhr es geradeaus … und landete mit einem gewaltigen Krach im Fjord. Aus dem Wasser stieg Dampf auf, begleitet von einer Möwenschar, die meinte, eine neue Touristenattraktion gefunden zu haben.
Kommentar der Wald- und Fjordpatrouille
„Wir kennen diese Art nicht, aber sie sieht freundlich aus. Sie bewegt sich nur sehr dumm. Wahrscheinlich ein Exemplar aus der Menschenwelt, das sich während der Migration verirrt hat.“
Maßnahmen
Die Trolle stellten ein Schild auf: „Nicht füttern, nicht erschrecken, treibt von selbst wieder ab“.
Zwei junge Trolle versuchten, die Maschine zu besteigen, kamen aber zu dem Schluss, dass es zu wenig Moos und viel zu harte Sitze gab.
Stand der Dinge
Der Bus steht noch immer im Fjord und starrt in die Berge. Er wirkt verloren. Die Trolle planen nun Schulausflüge, um den Jungen zu zeigen, wie „Fremde aus der Menschenwelt“ aussehen.
🪶 Trollposten-Chronik – Abteilung für außerordentliche Ereignisse
TROLLANDISCHE GAZETTE
Visionäre mit Papierkarte, die den Weg verloren
(Stil: TEY, leicht unterlegt mit trollischem Ernst)
Gestern Punkt Mittag, im Troll-Palast der Papierpläne, verkündeten Premierminister Egotroll und sein treuer Bombetroll eine große Vision:
„Wir werden nicht warten, bis die Union sich entscheidet! Wir haben uns schon lange entschieden … für etwas, das niemand wollte!“
Dann breiteten sie vor den Kameras eine riesige Klimakarte von Trollandia aus. Die Karte war – wie es sich für Regierungsvisionen gehört – aus Papier, gewaltig, schön … und völlig unlesbar.
Bombetroll versuchte, die Richtung des Handelns zu zeigen, zeigte aber jedes Mal auf die Stelle, an der die Karte endete und der Tisch begann. Egotroll, unbeirrt, begann Pfeile zu zeichnen und verkündete:
„Hier gehen wir vorwärts, dort gegen den Strom, und hier quetschen wir uns an der Seite vorbei!“
Das Publikum (sprich: das Volk) starrte fassungslos, denn laut Karte sah es so aus, als würde Trollandia zu einer Fahrt aufbrechen … direkt in die Mitte eines stillgelegten Fjords.
„Und so geschah es – die Visionäre kamen an. Nicht am Ziel, sondern auf einer Insel, von der die Hälfte des Landes geträumt hatte. Die Karte wurde vom Wind davongetragen, das Floß zerbrach, und das Volk … atmete auf.“
✍️ Chronist von Trollposten • Trollandia, Westfjord
✨ TROLLANDISCHE ZEITUNG
Sonderausgabe – Der Waldskandal!
🌲 Patrouillen-Troll beim illegalen Verpflastern eines Baumes erwischt!
Trollberget, Oberer Wald – Was eine Routinekontrolle des Geräuschpegels im Wald sein sollte, wurde zu einem echten Medienskandal. Die Trollpatrouille, die Snutt-Patrulje, erwischte … ein Mitglied der eigenen Einheit.
Nach unseren Quellen arbeitete die akustische Patrouille wie jeden Tag – mit Flüster-Messgeräten und biologisch abbaubaren Folien. Plötzlich bemerkte ein Troll ein „verdächtig raschelndes“ Gebüsch in der Nähe von Eiche Nr. 12. Als er näherkam, sah er darin einen Troll derselben Einheit, der versuchte, einen Baum zu verpflastern, der noch nicht einmal im Verwaltungsverfahren war.
🧌💨 Flucht mit der Pflasterrolle
Der überraschte Troll versuchte gar nicht erst, sich zu rechtfertigen – er biss ein Stück der Folienrolle ab, zog seine Tunika hoch und rannte direkt zur Redaktion der Trollandischen Zeitung, während er den Plastikstreifen wie eine Fahne schwenkte. Im Interventionsbüro rief er:
„Sie wollten mich UND die Buche zum Schweigen bringen! Eine Verschwörung der Stille!“
🏛 Egotroll in Schwierigkeiten
Premierminister Egotroll, der gerade eine Besprechung über „Lärmschutzzonen“ beendet hatte, wurde sofort einbestellt. Sein Sprecher teilte mit, dass „der Vorfall gründlich von einer Sonderkommission für unbeabsichtigte Baum-Verpflasterungen untersucht wird“.
Inoffiziell heißt es jedoch, Egotroll habe nicht mit einer derart schnellen Presse-Leak gerechnet – besonders da der neue Standard 0,0001 Dezibel nach 15:30 Uhr seine eigene Idee war.
🌳 Die Bäume schweigen – aber beobachten
Die Buche, die Ziel der illegalen Pflasterung war, steht nun unter Medienschutz. Eiche Nr. 12 verweigerte jeden Kommentar und fuchtelte nur mit den Ästen im Sinne von „Ich unterschreibe nichts!“.
Die Wald-Trollgemeinschaft ist gespalten. Einige meinen, der Fall sei vom Wind aufgeblasen worden, andere sprechen vom ersten großen Leck im System der Stille-Kontrolle.
📌 Wie geht es weiter?
Die Kommission muss innerhalb von 14 Tagen einen Bericht vorlegen. Bis dahin ist jede Baum-Verpflasterung ausgesetzt und alle Folienrollen im Lager des Ministeriums für Natürliche Geräusche gesichert.
Die Patrouillen-Trolle erhalten außerdem Zusatzschulungen in:
- „Plastikeinsatz im Rahmen des Waldrechts“
- „Wie man Kollegen und Bäume nicht ohne Genehmigung des Klimatribunals verpflastert“
📰 Redaktion der Trollandischen Zeitung
„Denn selbst in der Stille raschelt etwas …“ 🍃
📢 ÖKOLOGISCHE WARNUNG AUS TROLLANDIEN
Wirf keine Folie in den Wald!
Jede verirrte Rolle steht nun unter der Aufsicht der Kommission für Natürliche Stille und Ruhe.
Wenn du Plastikrascheln im Gebüsch hörst — keine Panik. Es ist höchstwahrscheinlich nur ein weiterer Troll, der Recycling übt.
🌿 Trollandien erinnert: auch die Stille braucht Pflege.
TROLLANDISCHE ZEITUNG
Sonderausgabe – „Warme Sessel gegen kalte Schornsteine”
In Trollandien kocht es wieder. Nicht wegen der Öfen – die will man uns ja zustopfen –, sondern vor Empörung im trollandischen Volk. Irgendjemand im Rathaus kam auf die Idee, uns „Wahrheitssensoren“ in die Schornsteine zu stecken, als hätten wir keine eigenen Nasen und Augen.
Dabei weiß jedes Troll: Ist der Rauch grau, ist das Holz trocken. Ist er schwarz, haben wir vermutlich gerade die Steuererklärung verbrannt.
Und hier beginnt das Problem. Rauch verweht der Wind. Die Dummheiten der Beamten hingegen hängen schwer in der Luft und wollen einfach nicht sinken. Sie sitzen auf ihren warmen Sesseln, träumen von noch wärmeren und tüfteln:
„Wir legen ihnen Maulkörbe auf die Schornsteine, dann atmen sie nur noch mit unserer Erlaubnis!“
Aber aufgepasst, liebe Amtsträger! Trollandien hat ein längeres Gedächtnis als die Warteschlange beim Hausarzt. Wir notieren die Namen aller, die ihre Pfote bei diesem Unsinn im Spiel haben. Und wisst ihr was? Bei der nächsten Wahl streichen wir euch schneller durch, als ein Troll Runen in Stein ritzt.
Denn die Gemeinde ist für uns da, nicht umgekehrt. Wir haben die Schornsteine, die Öfen, das Leben – und sie haben unsere Diener zu sein, nicht unsere Herren. Wenn sie ihre warmen Sessel behalten wollen, sollen sie sie mit Arbeit für die Leute heizen, nicht gegen sie.
👉 Trollandische Volksweisheit:
„Wenn es jemandem zu gut auf seinem Stuhl geht, muss man ihn daran erinnern, dass ein Stuhl Beine hat – und sich leicht verschieben lässt.“
Und der Rauch? Der soll dorthin ziehen, wo er hingehört – in den Himmel, nicht in die Aktenordner des Rathauses.
✍️ Chronist von Trollandien
✅ Abgesegnet von der Chefredakteurin Trollandiens
🧌 „Selbst im Rauch erkennt man Sinn – wenn ein Troll hinschaut.“
🔥 MINISTERIUM FÜR SCHORNSTEINE TROLLANDIAS
Mitteilung für die Bewohner der Fjorde
Lass dich nicht von warmen Sesseln täuschen — die Schornsteine entscheiden, ob du den Winter und die Klimadebatte überstehst.
„Zu sauberer Rauch kann ein zu sauberes Gewissen bedeuten.“
Im Zweifel empfiehlt es sich, den lokalen Ofen oder einen Troll-Nachbarn zu konsultieren, der Erfahrung im Verbrennen von Runen und Rechnungen hat.
🧱 In Trollandia hat jede Wärme ihre Quelle — am besten eine lokale.
TROLLANDISCHE ZEITUNG
Hexenjagd in Trollandia:
Die Ungeimpften im Feuer des Absurden
Trollstjerna verkündete neue Ordnungen in Trollandia – diesmal gelten sie den Ungeimpften. Laut offiziellen Mitteilungen: „Jeder, der sich nicht freiwillig impfen ließ, kann ganz Trollandia gefährden!“
Der Königin folgte sofort der Gemeindevorsteher von Sulovid, der stolz erklärte, „die neue Realität brauche neue Helden“. Und die Helden dieser Geschichte sind… Denunzianten. Ja, Trollandia meldet: das Denunziantentum blüht!
🗨️ Kommentare der Trolle aus der ersten Linie:
Trollmund aus dem Schleiertal:
„Ich sah meinen Nachbarn ohne magischen Schutzamulett –
sofort habe ich ihn Trollstjerna gemeldet! Natürlich zum Schutz von Trollandia.“
Skripcio vom Vogelberg:
„Manche sagen, es sei übertrieben, aber ich habe lieber ein reines Gewissen.
Besser melden als später… bereuen.“
Klapcio aus dem Schattenwald:
„Die neue Realität ist wunderschön: jeder, der keinen Gesundheitsumhang trägt,
steht sofort im Mittelpunkt. Ordnung muss schließlich sein!“
✍️ Chronist Trollandias
🧌 Genehmigt von der Chefredakteurin Trollandias
„Selbst in der Stille hört man das Flattern der Denunziationen.“
🔮 Neue Lager der „freiwilligen Besserung“
Die Behörden von Trollandia planen den Bau spezieller Zentren, in denen Ungeimpfte „freiwillig“ einen Kurs in Gehorsam und Mitgefühl gegenüber dem System durchlaufen können. Laut Regierungsvertretern soll dies „zu ihrem eigenen Wohl und zur Sicherheit des ganzen Königreichs“ dienen.
Jeder Teilnehmer erhält ein Willkommenspaket: ein Unterwerfungszertifikat, eine Tasse mit der Aufschrift „Einigkeit baut – sogar Mauern“ und die Möglichkeit, die Hymne Trollandias in drei Tonarten der Hoffnung zu singen.
🧩 Trollandia mit den Augen der Trolle
Einige Trolle lachen darüber, andere loben die neuen Maßnahmen. Eines ist sicher: in dieser neuen Realität werden Denunziation und Kontrolle zur Tugend, und jeder Ungeimpfte kann ein Held werden… oder ein Opfer absurder Vorschriften.
✍️ Chronist von Trollposten
„Denn in Trollandia hat jede Absurdität ihr eigenes Büro.“
🧘 MINISTERIUM FÜR GESELLSCHAFTLICHE RUHE TROLLANDIAS
Mitteilung für die Bürger
Das Ministerium informiert, dass das Denken weiterhin völlig freiwillig ist, dessen übermäßige Nutzung jedoch Nebenwirkungen hervorrufen kann: Reflexion, Zweifel und unangenehme Fragen.
Im Interesse der öffentlichen Gesundheit wird eine maßvolle Nutzung des eigenen Verstandes empfohlen sowie die regelmäßige Teilnahme an obligatorischen Schulungen im richtigen Schweigen.
„Denken ist freiwillig, aber nicht empfohlen.“
📰 Trollandia Times – Sonderausgabe
Erster Schnee in Trollandia:
Trolle in Ekstase, Menschen im Schleudern
❄️ Märchenschnee, Kabarett-Rutschpartie
Seit gestern Abend sind die Berge Trollandias mit einer feinen Schneeschicht bedeckt. Am Morgen, während der Nebel noch schlief, rannten die Trolle schon juchzend die Hänge hinunter und rutschten auf allem, was nur entfernt an einen Schlitten erinnerte.
„Der Schnee ist frisch, weich und schreit geradezu nach einem ersten Schneeball
in die Mütze des Premierministers.“
— Snuttroll, Feldreporter
Die Menschen in den Tälern reagieren weniger begeistert. Winterreifen dürfen erst ab November montiert werden. Gesetz ist Gesetz – und Trollnatur ist… Trollnatur. Das Ergebnis? Die Straßen sehen heute aus wie eine Reality-Show: „Tanzen auf Eis“ — nur mit Autofahrern.
🧌 Chronist von Trollposten
„Denn in Trollandia hat sogar der Schnee Humor.“
🏆 Trollandias Winterspiele
Klimaminister Miljødød, der in seiner Freizeit Schneebälle auf Beamte wirft, verkündete den offiziellen Start der trollischen Winterspiele:
„Wer den größten Schneemann aus Bürospänen und Schnee baut, erhält einen Jahresvorrat heißer Teer für wohltuende Bäder!“
Auf den Hängen findet auch das berühmte Bürostuhl-Rennen statt. Die Teilnahme ist rekordverdächtig – angeblich startet sogar Barntrollmor mit ihrem eigenen Stuhl auf Rollen.
🗣️ Zitate des Tages
Egotroll (Premierminister):
„Der Winter kam überraschend, aber wir werden es prüfen. Vielleicht richten wir sogar eine Schneekommission ein.“
Skattgulltroll (Finanzminister):
„Schnee ist kostenlos, also sollen die Leute froh sein. Eine Schneeballsteuer ist allerdings in Arbeit.“
Anwohner aus Trollberget:
„Gut, dass die Trolle Spaß haben, denn wir sitzen im Auto und warten auf den Abschleppdienst.“
📝 Kommentare der Leser
@Trollinka_88: „Schnee super, aber warum ist der Schneemann des Premiers immer noch nicht geschmolzen?“
@AutoOhneWinterreifen: „Bevor ich Winterreifen montiere, muss ich erst zur Werkstatt – HILFE!!!“
@MiljødødFan: „Schnee ist der beste Beweis für die Klimaerwärmung, echt jetzt.“
@EiszapfenMaster: „Der Eiszapfen des Jahres gehört mir. Ich friere schon vor!“
🌨️ Redaktionelles Fazit
Der Winter kam früher als erlaubt. Trolle in Ekstase, Menschen im Schleudern. Der Schnee fiel, die Laune stieg – und Trollandia Times bestätigt erneut: In diesem Land ist sogar das Wetter kabarettreif.
❄️ Redaktion des Trollandia Times
„Denn bei uns trifft jede Schneeball ins Schwarze.“
🧌 BÖSE ZUSAMMENFASSUNG DER REDAKTION
Wie jedes Jahr kam der Winter für Straßenmeistereien, Beamte und die Logik völlig überraschend. Die Trolle jedoch – wie immer – sind vorbereitet: Sie haben Schlitten, Becher für Teer und einen unerschöpflichen Vorrat an Kommentaren.
Die Regierung erwägt die Einsetzung einer Kommission für unerwartete Niederschläge, und das Klimaministerium plant bereits eine Steuer auf Schneefreude.
Zum Glück, wie unser Lieblings-Snuttroll sagt: „Solange der Schnee fällt, setzt sich auf der Propaganda kein Staub fest.“
☃️ Trollandia Times – Winterausgabe
„Wer zuletzt lacht, hat den wärmsten Schornstein.“
„Solange der Schnee fällt, setzt sich auf der Propaganda kein Staub fest.”
— Trollandia Times, Winterausgabe

