Wie geht es in der Politik?
🏛️ In den Regierungsgängen von Trollandia
In den Regierungsgängen von Trollandia herrscht mehr Betrieb als in einem Bienenstock, in den jemand mitten in den Honig getreten ist. Ministerpräsident Trollas Gahr Størr verkündet seit dem frühen Morgen eine «große Reform», die niemand zusammenfassen kann – nicht einmal er selbst. Angeblich geht es darum, «die Möglichkeit des Erwägens zu erwägen». Auf seinem Schreibtisch ist deshalb ein neues Dokument gelandet – ein leerer Aktenordner mit der Aufschrift «Visjon 3035», ein Plan, noch ferner als alles, was man bisher so erfolgreich nicht umgesetzt hat.
Derweil erzählt Egotroll schon wieder Märchen über gesenkte Bankzinsen. Der Grund? Die Bank verdient hervorragend, und er hat die Wahl gewonnen – warum also irgendetwas tun, wenn man den Trollen einfach weiter schöne Geschichten auf Pressekonferenzen erzählen kann?
Skattgulltroll, unser Trollbomber alias Finanzminister, hat sich erneut vertan und großspurig verkündet, dass in Wirklichkeit er der Regierungschef sei. Die Trolle in den Fluren kommentierten das kurz und trocken mit: «Alzheimer?» – und wandten sich dann wieder gelassen der Beobachtung des Chaos zu, als sähen sie eine nie endende Serie.
Der Klimaminister Miljødød reibt sich die Hände bei dem Gedanken an noch mehr «Erwärmung» – von Grotten, Häusern und Bäumen. Für ihn ist das eine wunderbare Gelegenheit, die «dynamische Umweltentwicklung» voranzutreiben – was in der Praxis bedeutet, zuzusehen, wie alles schmilzt, fault und verfällt, natürlich im Namen der Natürlichkeit, während er ernst nickend vor den Kameras steht.
Auf den Straßen Trollandias kommentiert Folk flest, das einfache Trollvolk, das seinen Lieblingsministerpräsidenten und seine Lieblingspartei brav wiedergewählt hat:
- „Egal, dass sich nichts ändert – Hauptsache, Egotroll sieht ernst und staatsmännisch aus!“
- „Alles ist gut, denn er versteht uns“ – ein klassisches Stockholm-Syndrom in trolliger Ausführung.
- „Wir haben wenigstens ein Spektakel, auch wenn der Geldbeutel leer ist“, meint ein älterer Troll und schüttelt einen völlig hohlen Beutel.
- „Sie versprechen Veränderungen und tun trotzdem nichts. Aber wir mögen sie trotzdem!“, fügt ein jüngerer Troll hinzu und zuckt mit den Schultern.
Fazit: In der Politik Trollandias hat sich rein gar nichts geändert. Chaos, Absurditäten, Lügen und leere Versprechen – also vollkommene trollandische Normalität.
— Redaktion des Trollposten, Ressort Politik
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Polizeiberichte
🧌 BERICHT 1: Operation „Mandacik 2.0“
Geheimer Bericht Nr. 712/TP
Titel: Operation „Mandacik 2.0“
Einsatzort: Landstraße 94 – gerade Strecke, keine Kurven, keine Menschen, kein Sinn
Datum: 15. April 2025
Die Radartroll-Streife in der Besetzung: Sgt. Gulg und Łomot, nahm den Einsatz um 06:15 Uhr auf. Im Gebüsch wurde ein Beobachtungsposten mit bester Sicht auf das 60-km/h-Schild eingerichtet, bereit, jede Regung auf der fast völlig leeren Straße zu protokollieren.
Um 07:02 wurde das erste Ziel gestellt – ein Autofahrer mit sagenhaften 64 km/h. Das Bußgeld wurde umgehend verschickt, und Sgt. Gulg erhielt 2 Bonuspunkte für „Initiative und Wachsamkeit“ bei dieser gefährlichen Überschreitung.
Um 08:45 widmete sich die Streife einer Partie Karten, denn „es fährt zwar niemand vorbei, aber man muss einsatzbereit bleiben“. Das Radar blieb selbstverständlich eingeschaltet, falls sich doch ein einsames Fahrzeug in die Zone verirren sollte.
Um 09:20 wurde ein Radfahrer mit einer Geschwindigkeit von 19 km/h gemessen. Ein Bußgeld wurde nicht verhängt, aber er wurde „vorsorglich belehrt“, was die Statistik der durchgeführten Maßnahmen um einen zusätzlichen Eintrag anhob.
Der Einsatz gilt als voller Erfolg. Der Plan zur Erfüllung des April-Sollbetrags ist damit zu 34 % erreicht.
🚓 Berichte über weitere Einsätze der trollandischen Polizei findest du auf der Seite:
📜 Read more / Les mer / Weiter lesenFjord-Neuigkeiten
🐟 Fjord-Neuigkeiten: „Fische unter Direktoratsprüfung“
In Trollandia darf man noch immer fischen – zumindest so lange, bis jemand eine neue Vorschrift erfindet. Doch Achtung: Ins Ausland darf man nur Fisch mitnehmen, der „im Rahmen einer Firma“ gefangen wurde. Das ist kein Scherz eines gelangweilten Fjordtrolls – das steht eindeutig in Paragraph 42, Absatz 7 der „Verordnung über Internationale Fischerei- und Trollkonsumption“, die jedes Jahr im Sofortverfahren aktualisiert wird, damit sich die Fische besonders wichtig fühlen.
Ein unerfahrener Troll fragte mit leichtem Zittern:
– „Und… was, wenn ich gar keine Firma habe?“
Der Direktor der Trollischen Gewässer, Herr Sildemund Skattfjell,
blickte streng, zog ein Lineal hervor, maß den Fisch von Schnauze bis Schwanz,
tippte auf seinem Taschenrechner und verkündete:
– „Dann darfst du ihn essen… zum Abendbrot.
Aber zuerst füllst du das Formular RF-77 in dreifacher Ausfertigung aus:
eines für den Fisch, eines für die Direktion und eines fürs Trollarchiv.
Danach unterschreibst du eine Erklärung, dass der Fisch nicht in ein Land exportiert wird,
das auf keiner Karte existiert.
Und schließlich singst du die Hymne des Fischkonsums –
sonst gilt deine Mahlzeit in der Prüfung als illegal.“
In den Fjorden wurde es still. Die Fische sahen die Trolle mit einem Blick an, der sagte: „Firma? Formulare? Prüfung? Ernsthaft? Ich schwimme nur herum und knabbere gelegentlich Plankton. Braucht man für jeden Bissen wirklich Papierkram?“
- jeder Bissen Fisch hat eine eigene Identifikationsnummer;
- jedes Abendessen ist ein potenzielles Prüffall-Ereignis;
- Fisch ohne Dokumente darf nur im Stillen, bei Kerze und unterschriebenem Protokoll gegessen werden;
- und ein Troll ohne Firma? Der darf ihn essen – wenn er vorher zehn Formulare ausfüllt und dem Direktor Tee bringt.
Der Fisch schaut. Der Fisch denkt. Der Fisch lächelt. Und sagt natürlich nichts – denn in Trollandia ist Schweigen Gold… und ein amtliches Dokument.
🐠 Weitere Fjordberichte und bürokratische Absurditäten findest du im Bereich:
Fjord-Neuigkeiten
🗞️ Die Trolländische Zeitung
🐟 Fjord-Neuigkeiten – Chaos garantiert!
Willkommen in der Abteilung für Trolle, die lesen, denken und Sinn für Humor haben. Hier besitzen Fische Identifikationsnummern, Beamte messen alles mit einem Lineal, und jedes Abendessen kann als Prüfungsfall enden.
Lachen ist unser Schutzschild – seit Kirks Tod weiß jeder, dass ein Satiriker in Trollandia sehr schnell in Schwierigkeiten geraten kann. Wir haben keinen Chef, aber wir wollen frei bleiben… und wir lassen nicht zu, dass RF-77-Formulare unsere Fjorde in Tränen ertränken.
Lust auf mehr Absurditäten? Klicke auf „Mehr ansehen“ und stürze dich in einen Strudel von Fjordgeschichten, die selbst den ernstesten Troll zum Lachen bringen.
Es passiert in Trollandia – Berichte
🏛️ SONDERBERICHT AUS TROLLANDIA
„Operation Schatz“
Streng vertrauliches Dokument – nur für den internen trollokratischen Umlauf!
📍 Ort: Die Regierungs-Grotte unter dem tosenden Trollfossen-Wasserfall
🕖 Datum: Der dritte Tag nach Neumond – unter Bergtrollen bekannt als Schwarzmonda-Mittwoch
🛑 Thema: Die drohende Gefahr einer möglichen Eingliederung Trollandias in die Europäische Union
🗣️ ZUSAMMENFASSUNG DER SITZUNG
Die Sitzung begann mit einer dramatischen Rede des Premierministers Egotroll, dessen berühmtes, angeklebtes Dauerlächeln heute noch unnatürlicher glänzte als sonst. Er verkündete, dass „das internationale politische Klima ausgesprochen günstig“ sei und dass „Trollandia überlegen sollte, ob eine vertiefte Beziehung zur Union sinnvoll wäre“. Seine Worte wirkten groß, seine Augen verrieten jedoch mildes inneres Chaos.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Ein vielstimmiges Stöhnen erfüllte die Höhle, tiefe grollende Unmutslaute zitterten durch die Steinwände, und ein gewaltiges Protestgrunzen von Rättferdtroll ließ eine Wolke Moosstaub von der Decke regnen. Skjoldtroll, berühmt-berüchtigt für seine Reflexe bei unerwünschten Fremdwörtern, schleuderte seine Axt mit solcher Präzision gegen die Landkarte, dass sie sich aus der Halterung löste, durch die Luft wirbelte und in einer Pfütze landete. Kulturfjern sank theatralisch in Ohnmacht, als sie das Wort „Euro“ hörte.
⚖️ REGIERUNGSBESCHLUSS: START DER „OPERATION SCHATZ“
Bei der Abstimmung stimmten alle mit „Nein“ – außer Egotroll, der zweimal „Ja“ votierte und dabei erklärte, dass „ein Premierminister aus mathematischen Gründen doppelt zählt“. Auf dieser Grundlage wurde die Operation Schatz offiziell eingeleitet: ein großangelegter nationaler Einsatz, um sämtliche Kostbarkeiten Trollandias unauffindbar zu machen, bevor die EU sie regulieren, zertifizieren oder in 600-seitige Richtlinien pressen kann.
📦 DETAILS DER OPERATION
🍄 Pilze – Trollandias stolzer Exportstolz:
- Tief unter Moos, Waldboden und geheimen Trollpfaden vergraben.
- Die ältesten Steinpilze erhielten gefälschte Zertifikate mit den Worten „Ungenießbar“ und „Vorsicht: Giftig“.
🐟 Fische – Kabeljau, Lachs, Forelle und sogar beleidigte Heringe:
- Flohen freiwillig in unterirdische Flüsse, die nur wenigen Flusstrollen bekannt sind.
- Wurden mit Sonnenbrillen, falschen Schnurrbärten und neuen Identitäten aus dem Trollkatzenregister ausgestattet.
🦌 Hirsche – das majestätische Freiheits-Symbol Trollandias:
- Sorgfältig ins Tal des Stillen Brummens gebracht – ein Ort, den die EU niemals finden wird.
- Ihre prächtigen Geweihe wurden durch IKEA-Kunststoffmodelle ersetzt, die niemand ernst nehmen kann.
🛢️ Öl und Gas – der Schatz, den niemand entdecken darf:
- In ehemaligen Trollbrauseflaschen abgefüllt und tief in Höhlen vergraben, die von schnarchenden Erdgiganten bewacht werden.
- Zugangscode: dreimal gegen den Felsen klopfen, tief seufzen und „EU pfui“ murmeln.
💰 Gold und Münzen:
- In Felsspalten verstreut, die sich nur öffnen, wenn der Mond schlechte Laune hat.
- Mit Runen verzaubert, sodass jede Münze „Lass mich in Ruhe!“ schreit, sobald ein EU-Beamter sie berührt.
👨👩👧👦 MASSNAHMEN UNTER DER BEVÖLKERUNG
Barntrollmor gründete die erste „Patriotische Weinschule“, in der junge Trolle lernen, Euros zu erkennen, Schokolade aus Brüssel zu widerstehen und laut aufzuschreien, wenn jemand „Regelharmonisierung“ sagt.
Grøntmøkk forderte, dass kein Dünger mehr exportiert werden dürfe – „wir werden jeden Krümel selbst brauchen, man weiß ja nie, was die EU vorhat.“ Miljødød gab erstmals öffentlich zu, dass der Klimawandel weniger mit Temperaturen und mehr mit „überhitzten Trollgefühlen“ zu tun hat.
🪧 DIE STIMME DER STRASSEN
- „Wir lassen uns nicht zu Eurosuppe verkochen!“ – rief die Menge auf dem Rentmoosplatz.
- „Ihr wollt die Union? Dann geht nach Finnland!“ – brummte die alte Trollhild und schwenkte ihren Stock.
📜 ABSCHLUSS
Die Landkarte Trollandias wurde unter dem Baum der Zehntausend Moose vergraben. Premierminister Egotroll wurde auf „diplomatischen Urlaub“ zum Trolltjern-See geschickt, wo er angeblich im Kreis wandert, weil jemand sein GPS „aktualisiert“ hat.
Operation Schatz läuft weiter. Die Trolle wachen. Die Fische schweigen. Das Öl weigert sich, zu fließen.
Trollandia-Chronik
🌬️ Trollandia-Chronik
Windräder, die den Wind nicht mögen – Teil I
In Trollandia wurde eine weitere Reihe von Windrädern aufgestellt – diesmal unten im Tal, „damit es ruhiger ist“. Wie Klimaminister Miljødød erklärte: „Der Wind in den Bergen ist einfach zu… windig. Und Windräder vertragen keinen Stress.“
Schon in der ersten Nacht nach der feierlichen Eröffnung mussten drei Trolle aus dem Technikteam Hilfe rufen, weil sich die Turbinen zu drehen begannen. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, erklärte Projektleiter Trollvind Pedersen, „die Böe hat uns überrascht. In den Unterlagen stand nichts von so einem Wind.“
Seitdem gelten neue Sicherheitsvorschriften: Die Windräder dürfen nur bei sogenanntem „kontrollierten Wind“ laufen, jede Umdrehung muss von einer Kommission genehmigt werden, und ab einer Geschwindigkeit von mehr als 3 m/s gilt der „klimareflexive Alarmzustand“.
Egotroll lobte das Projekt als „grünen Energieerfolg – auf dem Papier“, und draußen im Gelände tauchten Schilder auf mit der Aufschrift: ACHTUNG! WINDRÄDER – BITTE NICHT PUSTEN!
An der norwegischen Küste hat man neue Windparks gebaut. In Hochglanzbroschüren – schlank, modern, grün wie politische Wunschträume. Im Fernsehen – Politiker mit dem Gesichtsausdruck selbsternannter Planetenretter. Und über dem Fjord steht ein einzelnes Windrad und wartet auf den Sturm, als wüsste es nicht, dass dies das Meer ist – und kein Park in Kopenhagen.
„Die Natur lässt sich nicht austricksen“, murmelt der alte Troll-Halvar, während er die neuen Rotorblätter betrachtet. „Wenn es weht wie ’91, hilft weder Computer noch Förderprogramm. Erde, Meer und Wind machen dann, was sie wollen.“
Und er hat recht. Im Jahr 1991 blies der Sturm mit 300 Kilometern pro Stunde, die Wellen waren so hoch wie Berge. Kein Windrad – weder an Land noch auf See – hat dagegen eine Chance.
Fortsetzung folgt: Teil II – Trolle, Turbinen und der Paragraph über die Windrichtung
🌬️ Trollandia-Chronik
Windräder, die den Wind nicht mögen – Teil II
Doch die Politiker glauben immer noch, dass die Natur gehorcht, sobald man nur den Knopf „grüne Transformation“ drückt. Sie reden vom Kampf gegen CO₂, als wäre es ein Dämon, den man mit einem Windrad vertreiben könnte. Dabei weiß jeder Gärtner: Ohne CO₂ gibt es kein Leben, keine Photosynthese, kein Brot, keine Pflanzen. In Gewächshäusern wird CO₂ sogar künstlich zugeführt, damit die Pflanzen schneller wachsen – so lehrte man es in den 70er-Jahren, bevor Politik Wissen verdrängte.
Das Windrad am Fjord lauscht all diesen Reden und lässt seine Flügel kreisen – aus Langeweile.
Fortsetzung folgt: Teil III
🌬️ Trollandia-Chronik
Windräder, die den Wind nicht mögen – Teil III
Und die Trolle schauen zu – und sie wissen Bescheid. Sie wissen, dass man Meer und Wind nicht zähmen kann. Sie wissen, dass schon viele Zivilisationen zugrunde gingen, sobald sie glaubten, klüger zu sein als die Natur. Das Windrad ist kein Feind. Aber es ist auch kein Wundermittel. Es ist nur ein weiterer Versuch des Menschen, der meint, man könne die Welt in eine Werbebroschüre pressen.
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